30. Juni 2008

Überleben in Brasilien


Doofer Winter hier! Die Luftfeuchtigkeit hier ist grade so hoch, dass sogar meine Unterhosen, die schon seit vier Tagen auf der Leine hängen nicht trocknen. Aber wozu hat man kolumbianische Mitbewohner. Tipp: Man hänge seine Wäsche hinter den Kühlschrank, so sind sogar Jeans innerhalb von einem Tag anziehfertig. Danke Stella!

23. Juni 2008

Unterwegs in der Serra Gaúcha



Am Wochenende haben wir die Gegend im Inland ein bisschen kennengelernt. Wir haben nämlich mit den anderen Austauschstudenten einen Ausflug nach Bento Goncalves gemacht. Dort haben wir drei Weinkellerein besucht und fleißig degoustiert. Abends bin ich dann mit Anja nach Feliz gefahren, der Stadt mit der satistisch höchsten Lebensqualität in ganz Brasilien. Anja wurde von einem anderen Studenten dorthin eingeladen für die dt. Einwanderer eine deutsche Predigt zu halten und wir haben dann zusammen noch drei Stücke aus der dt. Messe von Schubert gesungen. Am Samstag abend und am Sonntag mittag wurden wir dann mit Churrasco, dem äußerst populären Spießbraten hier bewirtet. War lecker, aber heute hab ich erst mal einen Obst- und Gemüsetag eingelegt. Um alle Roberts, Nils' und Manfreds ein bisschen neidisch zu machen stell ich euch davon mal ein nettes Foto rein. Wisst ihr eigentlich, wie lecker gegrillte Hühnerherzen als Vorspeise schmecken?

14. Juni 2008

Man weiss ja nie...

In Bolivien gab's echt tolle Sachen, vor allem für die kleinsten unter uns. Da konnt ich mich beim Einkaufen einfach nicht zurückhalten. Also, wer mir also erstes ein eindeutiges Ultraschallfoto einreicht kann mit 'nem tollen Geschenk rechnen ;-).

Brasilien hat mich wieder

Mit vielen tollen Eindrücken bin ich am Donnerstag aus Bolivien zurückgekommen, hier kommt jetzt also der versprochene Reisebericht.
Am Dienstag vor ’ner Woche ging’s los. Über São Paulo und Santa Cruz sind Svenja und ich nach La Paz geflogen. Dort sind wir auf dem höchsten Flughafen der Welt, auf 4000m Höhe gelandet, als ich aus dem Flugzeug ausgestiegen bin war mir kurz ein bisschen schwindelig. Von dort aus ging’s ins Hostel direkt im Zentrum von LaPaz. LaPaz, liegt mitten in den Anden ist echt und ist echt eindrucksvolle, wenn man durch die Stadt läuft, geht es ständig bergauf und –ab. Das ist ziemlich anstrengend, weil ja die Luft da oben so dünn ist. Um die Strapazen der Höhe besser auszuhalten kauen die Einheimischen hier mit dicken Backen Kokablätter. In LaPaz waren wir dann auch Fanshoppen auf bolivianisch. Mit den tollen bunten Stoffen, die meist aus Lamawolle sind machen die hier echt tolle Sachen und obwohl wir es wahrscheinlich zu Touri-Preisen bekommen haben wir trotzdem recht billig eingekauft.
Am dritten Tag sind wir an den Titicacasee gefahren. Eine Nacht haben wir dann dort auf der Isla del Sol verbracht. Hier haben wir tolle Sonnenauf- und Untergänge genossen und die Recht unberührte Natur erschlossen und Inkarouinen inspiziert. Leider haben wir die Höhensonne etwas unterschätzt und uns einen dicken Sonnenbrand auf der Nase geholt. Am Festland des Titicacasees in Copacabana haben wir uns dann noch die große Kirche, der bolivianischen Staatsheiligen angeschaut. Zu diesem Pilgerort kommen viele Bolivianer um ihre Autos segnen zu lassen; das sie sieht sehr lustig aus, wenn sie sie mit Blumen schmücken und mit Bier und Sekt übergießen. Hier ist grade ein Priester bei seiner Arbeit.
Zurück in LaPaz war noch ein Tag Koka-Museum und ausschlafen angesagt, dann sind wir weitergeflogen nach Santa Cruz. Auf dem Flug dorthin hätten wir fast mit dem Flugzeugbauch die Spitzen der Anden gestreift. Im Gegensatz zu LaPaz ist Santa Cruz, das Industriezentrum Boliviens, das schon in der tropischen Klimazone liegt, sehr verwestlicht. Nur noch wenige Frauen tragen Tracht und außerhalb des Zentrums findet man amerikanische Einkaufsmalls. Leider hat die Stadt nicht viel zu bieten, deshalb sind wir gleich am nächsten Tag, für zwei Nächte, mit dem Sammeltaxi nach Samaipata, am Rande des Amboro-Nationalparks, gefahren. Das Sammeltaxi(Foto) war echt lustig, was ist verkehrt?
Samaipata ist ein schnuckeliges Dorf, wo man für 5 Euro die Nacht super schlafen und sich auch kulinarisch verwöhnen lassen kann. Dort haben wir dann eine Tagestour zum UNESCO-Weltkulturerbe „El Fuerte“ gemacht, einem rießigen bearbeiteten Felsen mit Spuren der Amazonier, der Guarani, der Inkas und einer Ruine der spanischen Konquisatoren. Danach haben wir die subtropische Landschaft drumrum noch erkundet und wilde Papagaien, Orchideen und Schwarzgeier gesehen. Die Kolibris sind wahrscheinlich wegen des schlechten Wetters nicht rausgekommen. Zum Schlusshaben wir noch einen gemütlichen Tag in Santa Cruz verbracht und sind dann erschöpft, aber voller neuer Eindrücke zurück nach Bolivien geflogen.

2. Juni 2008

Bin kurz weg...

Morgen geht's für 10 Tage ach Bolivien. Zuerst nach La Paz und danach nach Santa Cruz. Ich bin mal gespannt, wie unsere Körper die Höhen- und Temperaturunterschiede mitmachen. Danach gibt's dan natürlich einen ausführlichen Bericht.
Bis zum 12ten bin ich dann übrigens auf meiner alten/ O2 Handynummer zu erreichen.